Ex-Biathletin und Olympionikin Karin Oberhofer (letzte Reihe, 2.v.r.) hat im den Schülerinnen und Schülern der Grundschule St. Magdalena/Villnöß über ihre Olympiaerfahrungen gesprochen und damit das Projekt "Olympia in den Schulen" gestartet. (Foto: LPA)

Projekt „Olympia in den Schulen“ läuft an

Olympionikin Karin Oberhofer erzählt von Olympiaerfahrungen und vermittelt die Werte der Spiele – Bis Jahresende besuchen Sportlerinnen und Sportler 70 Südtiroler Schulen.

VILLNÖSS (LPA). Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 werden Südtiroler Olympionikinnen und Olympioniken mehreren Grund-, Mittel- und Oberschulen einen Besuch abstatten und über die Olympischen Spiele und die Paralympischen Spiele sprechen. Dabei wollen sie von ihren Erfahrungen erzählen und die Werte der Spiele mit den fünf Ringen vermitteln. In der vergangenen Woche erfolgte in Villnöß der Auftakt zu diesem Projekt, welches das Landeskomitee Bozen des Nationalen Olympischen Komitees CONI in Zusammenarbeit mit der deutschen, italienischen und ladinischen Bildungsdirektion verwirklicht hat und das bis zum Jahresende laufen wird.

Die ehemalige Biathletin Karin Oberhofer war zu Besuch in der Grundschule St. Magdalena in Villnöß. Die 39-Jährige erzählte den Schülerinnen und Schülern der dritten, vierten und fünften Klasse zahlreiche Anekdoten aus ihrer langen Karriere, die mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der Mixed-Staffel bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi ihren Höhepunkt hatte. Begleitet wurde Oberhofer von Alex Tabarelli, dem Präsidenten des CONI-Landeskomitees Bozen und vom Villnößer Bürgermeister Peter Pernthaler.

Der Olympischen Gedanken ermöglicht es Menschen aus aller Welt zusammenzubringen, einander mit Respekt, Toleranz und gegenseitigem Verständnis begegnen. Diese grundlegenden Elemente bilden das Fundament für eine friedvolle Welt. „Ziel der Olympischen Bewegung ist es, zum Aufbau einer friedlichen und besseren Welt beizutragen und junge Menschen im Geiste von Freundschaft, Solidarität und Fair Play ohne jegliche Diskriminierung zu erziehen. Daraus leiten sich auch die drei Olympischen Werte Exzellenz, Freundschaft und Respekt ab“, betont Alex Tabarelli. Die Erzählungen der Sportlerinnen und Sportler, die dies unmittelbar und vor Ort erlebt und gespürt haben, sei das Besondere am Projekt „Olympia in den Schulen“, ist der Vorsitzende des CONI Südtirol überzeugt. 

70 Schulen in ganz Südtirol beteiligen sich am Projekt, das bis zum Jahresende laufen wird. Die Olympischen Winterspiele 2026 werden am 6. Februar 2026 in Mailand eröffnet. Auch Südtirol ist Teil davon: In Antholz finden vom 8. bis zum 21. Februar die Olympischen Biathlon-Wettkämpfe statt. Die Paralympischen Spiele 2026 beginnen am 6. März. Südtirol ist hier kein Austragungsort.

red/ck

Ex-Biathletin und Olympionikin Karin Oberhofer (letzte Reihe, 2.v.r.) hat im den Schülerinnen und Schülern der Grundschule St. Magdalena/Villnöß über ihre Olympiaerfahrungen gesprochen und damit das Projekt "Olympia in den Schulen" gestartet. (Foto: LPA)
Ex-Biathletin und Olympionikin Karin Oberhofer (letzte Reihe, 2.v.r.) hat im den Schülerinnen und Schülern der Grundschule St. Magdalena/Villnöß über ihre Olympiaerfahrungen gesprochen und damit das Projekt "Olympia in den Schulen" gestartet. (Foto: LPA)
Natürlich gab es für die kleinen Sportfans auch Autogramme von Karin Oberhofer. Das Projekt Olympia in den Schulen wird bis Jahresende an 70 Südtiroler Grund-, Mittel- und Oberschulen Station machen. (Foto: LPA)
Natürlich gab es für die kleinen Sportfans auch Autogramme von Karin Oberhofer. Das Projekt Olympia in den Schulen wird bis Jahresende an 70 Südtiroler Grund-, Mittel- und Oberschulen Station machen. (Foto: LPA)

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