Im Rahmen der Olympischen Winterspiele Milano–Cortina 2026 entsteht in der Arena Antholz das permanente Kunstwerk VISIONARY GAZE des Künstlers Peter Senoner. Das Projekt verbindet Spitzensport und zeitgenössische Kunst in einzigartiger Form. Das Werk besteht aus drei großformatigen Porträts, die während der Olympischen Spiele von den Athletinnen und Athleten signiert und mit persönlichen Gedanken ergänzt werden. So entsteht ein kollektives Kunstwerk, das den olympischen Geist sichtbar macht. Bereits hat der mehrfache Olympiateilnehmer und Biathlet Lukas Hofer das Werk signiert und sich verewigt: er setzt damit den Auftakt für die Mitwirkung aller teilnehmenden Athletinnen und Athleten. Visionary Gaze greift die olympische Tradition auf, Sport als kulturelles Ereignis zu verstehen. Die Athletinnen und Athleten werden nicht nur als Wettkämpfer, sondern als Mitgestalter eines bleibenden Vermächtnisses wahrgenommen. Das Projekt steht für Gemeinschaft, Fairness, internationale Verbundenheit und die zentralen Werte der Olympischen Bewegung. Somit übersetzt VISIONARY GAZE das olympische Motto‚Faster, Higher, Stronger – Together‘ in ein kollektives Kunstwerk, in dem Athletinnen und Athleten ihre individuellen Spuren zu einer gemeinsamen Geschichte vereinen. Nach den Spielen bleibt das Kunstwerk dauerhaft in der Arena Antholz installiert. Frei zugänglich, dient es als Erinnerungs- und Fotopunkt und macht die Olympischen Spiele auch künftig erlebbar. Das Hybridgemälde entsteht aus 24-karätigem Gold, Silber und Bronze sowie Graphit und Tinte auf Rotbuche. Gestaltung und Platzierung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der Arena und sind speziell für den Biathlon-Austragungsort konzipiert.
Peter Senoner, MFA (*1970 BZ, Italien). Freischaffender Künstler mit Schwerpunkt Bildhauerei, Kunst im öffentlichen Raum, Zeichnung und Malerei. In Südtirol betreibt er am Tor zu den Dolomiten sein eigenes Atelierhaus LA FUNDNEYT und ist international durch Ausstellungen und Public Art Projekte tätig.