Olympia Recap – 11. Februar

Erstmals seit 20 Jahren und Armin Zöggelers Goldmedaille im Rodel-Einsitzer der Männer in Turin hat es am Mittwoch wieder zu Gold für Südtirol gereicht. Und es war nicht eine Medaille, sondern es handelte sich gleich um zwei erste Plätze, die die heimischen Wintersport-Asse einheimsen konnten. „Tatort“ war wie im Februar 2006 der Eiskanal, dieses Mal aber die Anlage von Cortina.

Erstmals seit 20 Jahren und Armin Zöggelers Goldmedaille im Rodel-Einsitzer der Männer in Turin hat es am Mittwoch wieder zu Gold für Südtirol gereicht. Und es war nicht eine Medaille, sondern es handelte sich gleich um zwei erste Plätze, die die heimischen Wintersport-Asse einheimsen konnten. „Tatort“ war wie im Februar 2006 der Eiskanal, dieses Mal aber die Anlage von Cortina.

Zuerst glückte Andrea Vötter und Marion Oberhofer der Sieg. Das Duo gewann den Doppelsitzer-Wettbewerb der Damen, der erstmals olympisch ist. Vötter/Oberhofer, die bei Halbzeit führten und keine Nerven zeigten, verwiesen Eitberger/Matschina aus Deutschland, sowie das österreichische Duo Egle/Kipp auf die Ehrenränge. Für Südtirol war dies die fünfte Medaille bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026.

Rund eine Stunde später jubelten dann Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner und machten das halbe Dutzend voll. Sie gewannen den Doppelsitzer-Bewerb der Männer. Das heimische Duo lag nach dem ersten Durchgang auf dem dritten Rang, machte in der Entscheidung aber zwei Positionen gut und ließ Thomas Steu/Wolfgang Kindl (Österreich), sowie Tobias Wendl/Tobias Arlt (Deutschland) hinter sich. Das zweite Südtiroler Duo – Ivan Nagler und Fabian Malleier – landete auf dem siebten Platz.

Ein Fehlschuss kostete Biathletin Dorothea Wierer in Antholz ihr zweites Edelmetall bei diesen Olympischen Winterspielen. Die Niederrasnerin belegte im Einzelwettkampf der Damen den fünften Platz. Knapp 30 Sekunden fehlten ihr auf die „Bronzene“. Wäre Wierer fehlerlos geblieben, dann hätte es Silber werden können. Der Sieg ging an die Französin Julia Simon aus Frankreich (1 Fehlschuss), vor ihrer Landsfrau Lou Jeanmonnot und der Bulgarin Lora Hristova. Hannah Auchentaller, die zweite Südtirolerin im Starterfeld, wurde mit zwei Fehlern 30.

Nicht vom Glück verfolgt war Dominik Paris im olympischen Super-G der Männer in Bormio. Nach wenigen Fahrsekunden öffnete sich die Bindung an Paris‘ Ski, der Ultner kam zu Sturz und schied aus. Christof Innerhofer beendete das Rennen an 11. Stelle. Gold ging an den Schweizer Franjo von Allmen, der Skigeschichte schrieb. Er ist der erste Doppel-Olympiasieger in den Speed-Disziplinen und der erste Skirennläufer seit Janica Kostelic 2002, der drei „Goldene“ bei einer Ausgabe der Olympischen Winterspiele gewinnt. Silber holte der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, Bronze der zweite Schweizer Superstar Marco Odermatt.

Die Nordischen Kombinierer waren im Fleimstal im Einsatz. Beim Olympiasieg des Nordtirolers Johannes Lamparter belegten Samuel Costa und Aaron Kostner die Ränge 13, bzw. 16. Die Silbermedaille gewann Jens Luraas Oftebro aus Norwegen, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.

Begonnen hat am Mittwoch auch das olympische Eishockeyturnier für die Männer. Italien traf zum Auftakt auf Schweden. Gegen die Skandinavier hielt das Blue Team lange Zeit gut mit, musste sich am Ende aber mit 2:5 geschlagen geben.

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